Dienstag, 21. März 2017

Omnomnom - Projekt Zuckerfrei Woche 3

Hi ihr!
Fazit der Woche: Ich habe eher schlecht als recht überlebt. Am Anfang der Woche gab es noch in Landau meine geliebten Kekse mit ordentlich Zucker und dazu einen Karamell-Machiatto, nachdem ich vor schlechtem Gewissen beinahe umgekommen bin. Zuhause habe ich dann seit Monaten mal wieder Alkohol getrunken, was ich ja aber schon von Anfang an eingeplant hatte in der Hinsicht nicht zu streng zu sein. Die Rechnung dafür waren dann aber ein paar Kilo mehr und ein paar gemeine Pickelchen. Ansonsten muss ich aber sagen, dass ich zurzeit keine Lust auf Zucker habe! Mit meinem Frühstück bin ich mehr als zufrieden und als es gestern am Sonntag mit meinen Eltern Waffeln gab hat mir meine Alternative mit Mandelmus und Rosinen richtig, richtig gut geschmeckt. Nur der Thema Alkohol ist ein bisschen schwierig...



Trotzdem will ich jetzt wieder weiter strikt durchhalten, denn die Ergebnisse motivieren mich total. So kann ich nämlich bis zum Sommer eine richtig gute Figur bekommen und erstmal keine Gedanken an Hautprobleme verschwenden. Zuhause fällt es mir aber wie bereits befürchtet doch schwerer mich gesund zu ernähren. Daher habe ich mir wie immer wenn ich etwas nicht gleich hinbekomme einen kleinen Plan für jeweils eine Woche gemacht wo ich vermerke, was ich ungefähr essen werde, wie ich Sport mache und was ich sonst nicht vor habe. Solche Pläne strukturieren meiner Meinung nach alles super und nehmen diesen gewissen Druck von mir.


In der Facebookgruppe zum Projekt Zuckerfrei sind viele dabei, die sich wirklich die gesamten 40 Tage ohne Ausnahme daran halten und tolle Rezeptideen und Bilder teilen. Auch das motiviert mich in gewissem Maße und ich bin gespannt, ob ich nächste Woche berichten kann, ob es gut gelaufen ist!

Liebe Grüße!

Dienstag, 14. März 2017

Omnomnom - Projekt Zuckerfrei Woche 2

Hallo ihr Lieben!
Genau wie letzte Woche soll es auch heute wieder einen kleinen Bericht zu meiner Zuckerfrei-Challenge geben. Jetzt sind genau 15 Tage rum und zwischendurch gab es Höhen und Tiefen... Also, bisher habe ich noch keine Ausnahme gemacht. Am Anfang hatte ich mir ja aufgeschrieben, dass ich drei Mal Alkohol trinken werde an Terminen auf die ich mich schone ewig freue und die auch schon lange fest stehen z.B. der Geburtstag einer Freundin Ende März oder Sekt nach den Klausuren. Essenmäßig werde ich es wohl die vierzig Tage durchhalten. 


Letzte Woche hatte ich dann einen schwachen Moment, als Kekse bei Netto im Angebot waren und wie bereits letztens erwähnt habe ich eine Schwäche für Kekse aller Art... naja, jetzt habe ich sie mitgenommen und gaaaanz weit hinten in den Küchenschrank geschoben, damit ich für das nächste Semester was zu knabbern habe. Sonst konnte ich eigentlich nie widerstehen, wenn schon mal so was im Haus stehe, aber meine Selbstregulation hat sich verbessert! Die vierzig Tage durchzuhalten hält mich sehr gut ab und was noch dabei hilft ist Studentenfutter. Zwar nicht gerade der kalorienärmste Snack, aber auch hier hatte ich einen kleinen Erfolg. Anstatt nämlich die ganze Tüte zu essen, hat mir gestern mit viel gutem Zureden und Ablenken auch die Hälfte gereicht, sodass ich trotzdem im Kaloriendefizit war! Für mich schon eine Überwindung muss ich sagen, aber das Gefühl war der Hammer. Ansonsten ist mein Hautbild nochmal besser geworden, morgen möchte ich mich mal wiegen und morgens komme ich viel besser aus dem Bett. Obwohl ich nicht weiß, ob das alles kausal zusammenhängt fühle ich mich fitter und bin schon am überlegen, wie ich meine Ernährung in Zukunft gestalte, weil ich immer noch viel abwechslungsreicher koche und mich einfach super fühle. Vermissen tue ich fast nichts, besonders morgens der Agavendicksaft im Joghurt fehlt oder Karamellsirup im Kaffee überhaupt nicht mehr, nur wie gesagt ein paar Kekse zum Nachmittagskaffee. 

Nächste Woche geht es dann nach Hause, wobei ich gespannt bin wie es klappt, da ich zuhause oft mit genießen und sich ein wenig gehen lass assoziiere zudem ich vier Wochen Ferien habe und viel Zeit um über naschen nachzudenken... aber meine Mama unterstützt mich denke ich mal sehr, weil sie auch gerade auf Süßigkeiten verzichtet, sodass das ganze hoffentlich kein Desaster wird. Im nächsten Post berichte ich dann über eine eventuelle Abnahme und wie die erste Woche Ferien geklappt hat.


Eine schöne Restwoche noch!

Sonntag, 12. März 2017

12v12 - Feels like Sunday

Sonntage. Obwohl kein Wochentag was dazu kann, dass man ihn nicht mag, hasse ich ihn. Während gefehlt jeder Zweite Montage nicht abkann finde ich Sonntage schrecklich, wobei früher bei uns immer vom "Sonntagsblues" gesprochen wird. Allerdings war es diese Woche gar nicht so schlimm wie angenommen, weil es der letzte vor den Semesterferien war und das Wetter alles noch drei Mal so schön gemacht hat!



Abends nicht einschlafen können, morgens nicht aufstehen wollen - Student sein kann ich!


Obwohl das Wetter mal wieder einiges verspricht, nachdem man es geschafft hat das Rollo runter zu ziehen  

So könnte jeder Morgen anfangen: Quark mit einer Banane (Tipp, wenn man sich zuckerfrei ernährt: Ein Teil einer seeehr reifen Banane matschen und unterrühren), Kaffee und Radio, nebenbei Kochbücher durch schauen, weil mich das irgendwie entspannt

Weniger entspannt: Teildisziplinen der Psychologie und ihre Forschungsmethoden. Ich wäre dann bereit in die Psychiatrie zu gehen.







Zur Ablenkung einmal raus zum Laufen und die neue Laufkleidung ausprobieren. H&M-Sachen machen es meiner Meinung nach übrigens genauso gut wie bekannte Marken...



Sonntags ist bei mir traditionellerweise Spa-Tag mit Haar-und Gesichtsmaske und allem was dazu gehört!





Der neuste Spaß: Sommerrollen. Heute etwas europäisch angehaucht mit Pilzen, Tofu und Feldsalat, obwohl ich die Variante mit Koriander und Glasnudeln doch bevorzuge






Nur noch vier Tage. Danach brauche ich wohl wirklich eine Delfintherapie...





Prokrastination Level: Wohnung putzen. Meine Make-Up-Pinsel hatte ich schon Freitag mal wieder gewaschen...ups








Noch ein Sonntags-Ritual: Nach Hause telefonieren!








Zum Abschluss des Tages parallel zum Sonnenuntergang eine Orange und ein Apfel zu einer meinerseits neu entdeckten Serie "Reign"







Der Sonntagsblues blieb heute mal erstaunlicherweise aus! Bei dem Wetter aber auch kein Wunder!




Einen guten Start in die neue Woche euch!


Dienstag, 7. März 2017

Geschriebenes - Semesterferien To-Do

Unsere Professoren würden das, was wir von Mitte März bis Mitte April haben, eine kognitive Pause nennen. Vier Wochen lang gar nichts tun - nicht lernen, Texte lesen über Variablen, die korrelieren oder auch nicht, keine Referate oder Seminare vorbereiten, nichts wie Syllogismenlogik oder mehrfaktorielle Versuchsdesigns verstehen müssen. Nach vier Monaten Prüfungsvorbereitung also eine willkommene Abwechslung und ein Lichtblick am Ende des Tunnels, und obwohl es noch knapp 6 Wochen hin ist, kann man sich ja schon mal überlegen, was man vielleicht nach den ersten drei Tagen am Anfang mit ausschlafen, chillen, Netflix und essen sonst so schönes machen kann.

1.) Die Harry Potter Bücher lesen
Langsam aber sicher kristallisieren sich die Pläne für den Sommer heraus, denn wir machen einen Roadtrip durch Florida! Daher geht es wahrscheinlich auch in Orlando ins "The wizarding World of Harry Potter" und seitdem ich mir Bilder davon angeguckt habe, muss ich die Bücher lesen. Um ehrlich zu sein, habe ich bisher nur das erste gelesen (dafür aber alle Filme 3 mal geguckt...), und da es mir erstmal mit den ganzen Klassikern reicht und die Bücher Zuhause stehen, werde ich wohl ordentlich lesen.

2.) Pace beim Joggen verbessern
Der Sport hat in den letzten Monaten ein wenig gelitten: Nicht nur, dass ich mich nicht mehr für den Yoga-Kurs begeistern konnte, abends und am Tag wollte ich immer noch einiges schaffen für die Uni und am Wochenende hat häufiger das Wetter verrückt gespielt. Laufen war ich zwar regelmäßig, aber nur um überhaupt raus zu kommen. Daher, möchte ich auch mal wieder auf der Laufbahn meine Zeit verbessern vielleicht sogar mit meinem Papa, der wahrscheinlich ausrasten wird, weil er immer mit mir laufen gehen möchte und ich eher der Ego-Läufer bin...

3.) Ein Projekt zum Engagieren überlegen 
Kraftklub hat es mit der Songzeile "Die Welt geht vor die Hunde baby, traurig aber wahr" sehr passend ausgedrückt. Daher -und weil mich die liberale Atmosphäre auf dem Campus so...liberal macht- möchte ich mich engagieren. Wofür weiß ich nicht. Tiere und Umwelt finde ich super, aber ich kann nicht wirklich einschätzen, ob das Priorität hat. Die Politik brennt zurzeit, hier habe ich aber das Gefühl, dass ich weder einen klaren eigenen Standpunkt noch das Wissen darüber habe. Außerdem bin ich ein bisschen geschädigt durch meinen Antifa-Exfreund. Also muss ich mal meinen Freund Google fragen, was man so allgemein machen kann und was mich persönlich und meine beruflichen Vorstellungen weiter bringt...

4.) Bewusst gut gelaunt sein
Es ist nicht so, dass ich hier schlechte Laune habe. Ich würde sogar sagen, dass ich hier bessere Laube habe, als ich die letzten Monate Zuhause hatte. Trotzdem mache ich mir über so viel unnötiges Gedanken z.B. letztens wie ich mein Bewegungspensum (wenn ich nicht zweimal am Tag an die Luft komme werde ich verrückt) ohne Unialltag während des Klausuremphase hinbekomme. Letztendlich muss man das für jeden tag einzeln sehen und es bringt absolut nicht sich vier Wochen davor die Haare darüber auszureißen und sich davon bedrücken zu lassen. Also möchte ich mir die vier Wochen so wenig überflüssige Gedanken wie möglich machen und jeden Tag für sich nehmen.

5.) Auf Kaffee-Entzug gehen
Ab und zu habe ich es hier schon mal erwähnt, aber ich mache Lorelei und Rory aus "Gilmore Girls" in Sachen Kaffeekonsum ordentlich Konkurrenz. Gestern Abend habe ich dann gemerkt, dass ich nach nicht mal drei Tagen ohne Kaffee schon total Kopfschmerzen bekommen habe, wird wohl nach den Klausuren der kalte Entzug angesetzt. Jetzt ist mein Körper schon genug belastet mit psychologischen Kram und Diät, also geht es ab 17. März los...

                      6.) Wellness für Körper und Geist
Die Bilanz der viermonatigen Vorbereitung werden wohl blasse Haut, Muskelschwund in allen Körperteilen bis auf die Hände, Jogginghosenstyle und negative Zahlen auf meiner Fitnessuhr sein. Daher gönne ich mir Zuhause mit meiner Mama einen Wellnesstag, nachdem ich hoffentlich keine Rückenschmerzen mehr habe und mich wieder normal bücken kann - vielleicht hätte ich den Yoga Kurs nicht so oft ausfallen lassen.


7.) ... und schreiben
Es wäre eigentlich kein Problem gewesen zu schreiben. Eine Stunde am Tag hatte ich eigentlich immer Zeit, nur die Themen fehlten mir. Chronisch. Psychologie ist nicht jedermanns Sache, über das Wetter schreibt man nicht, meine Wohnung ist nicht allzu inspirierend und erlebt habe ich auch nichts außer die wöchentlichen Besuche meines genervten DHL-Boten oder Panikattacken. Ich habe allerdings die Hoffnung dass durch meine kognitive Pause meine grauen Zellen mal wieder dort aktiviert werden, wo nicht gerade die Schubladen mit Studien-Inhalten sitzen, sondern die kreativen Bereiche mit Schreibideen.


Ein entspanntes Wochenende,
Maybritt